Wusstest du, dass du mit E-Motocross schneller durch unseren Dirt-Kurs kommen könntest als mit deiner gewohnten Benzin-Motocross-Maschine? Das glaubst du nicht? In manchen Bereichen, sind die E-Motocross den Benzinern schon überlegen. Aber reicht es für den Kurs?

Dieser Beitrag hat daher ganz klar 2 Teile:

1. Ich als Motocross-Amateur nenne dir, was ich an meiner Benziner und an meiner E-Maschine liebe und zeige dir Vor- und Nachteile. Dann erfährst du auch, wieso ich glaube, mit dem E-Motocross hier in Innsbruck meine Benziner-Zeit zu übertreffen.

2. Du probierst es einfach selbst aus 🙂

Zuerst zu mir als Autor: Woher nehme ich das Know-How?

Als absoluter Motocross-Fan und leidenschaftlicher Amateur-Fahrer besitze ich beides – eine klassische Benziner und meine E-Maschinen. Ich selbst fahre als Amateur seit 25 Jahren und liebe den Motocross-Sport.

Das Erzbergrodeo ist mein absolutes Lieblingsrennen – auch wenn es die anderen Teilnehmer sind, die dort ganz vorne mitfahren.

Als Betreiber der Offroad Arena Innsbruck sammle ich aktuell extrem viel Erfahrung im Bereich der E-Motorräder. Auf meinem Dirt-Kurs sind nur E-Motocross zugelassen. Und die neuen KTM-Modelle, die wir dort einsetzen, haben an so manchen Stellen tatsächlich manchmal Vorteile gegenüber meiner Benziner.

Aber lass mich dir das genauer aufschlüsseln, bevor du als eingefleischter Motocrossfahrer mich vielleicht verurteilst…

#1: Die Hard-Facts unserer E-Motocross und Trial-Bikes

In der Offroad-Arena leihen wir dir als Gast die KTM Freeride e-xc 2017. Sie hat 22 PS und – wie bei E-Motoren üblich – ein super Drehmoment von 42 Nm.

Das heißt: Auch wenn die 22 PS nicht nach extrem viel klingen, bringt das hohe Drehmoment hohe Beschleunigungswerte und du erreichst die Höchstgeschwindigkeit von 80 km/h vielleicht schneller als dir lieb ist.

Für Kinder haben wir E-Trial-Bikes. Damit können Kinder ab 5 Jahren die ersten Fahrversuche im kindereigenen Dirt-Kurs machen. Wir setzen dabei auf die Qualitätsräder der Marke Oset.

Für die Kleinsten haben wir das Oset 12.5, das bis zu 24 km/h erreicht. Dann haben wir noch die Varianten Oset 16.0 (24 km/h), Oset 20.0 (32 km/h) und Oset 24.0 (40 km/h) für größere Kinder bis zum 16 Lebensjahr. Danach dürfen verantwortungsbewusste junge Erwachsene auf die KTM-Freeride wechseln.

Wichtiger Hinweis: Die Leistung der Oset-Bikes für Kinder ist stufenlos einstellbar. Anfänger beginnen im Schritttempo. Nur wenn Kinder und Eltern zustimmen und soweit sind, wird die Leistungsregelung langsam erhöht.

#2: Beschleunigungs-Power am engen Dirt-Kurs der Offroad-Arena

Ich gebe es zu: Unsere beiden Motocross-Strecken und Enduro-Passagen sind eng. Das macht sie perfekt für die hohen Beschleunigungskräfte der E-Motoren. Das kommt der KTM-Freereide entgegen.

In Axams, vor den Toren Innsbrucks, haben wir sehr viele Kurven eingebaut. Der Kurs ist dadurch eng und dreht viel. Zudem sind die Sprünge und die ganze Führung der Strecke auf die Leistungsgrenze der E-Motorbikes zugeschnitten.

Dadurch musst du die ganze Zeit arbeiten, wenn du bei uns Gas gibst. Du bist mit Armen, Beinen und in der Luft gefordert. Egal wie fit und technisch geübt du bist: Nach einer Stunde bist du fix und fertig. Nur wirklich sehr ausdauernde Fahrer schöpfen länger ihre Bestleistung bei uns aus.

Mit einer Benzin-Motocross könntest du den Kurs natürlich auch gut bewältigen. Aber dadurch, dass du das hohe Drehmoment ohne Kupplung und Gangschaltung jederzeit voll abrufen kannst, vermisst du bei der E-Motocross auf dieser Streckenführung sicherlich nichts.

#3: Volle Kontrolle beim Sprung

Ich habe es vorhin schon kurz erwähnt: Die E-Motorräder brauchen keine Kupplung. Das heißt: Du musst nicht mit dem Fuß bremsen, sondern hast auf beiden Händen deine Bremszüge.

Das bietet dir Vorteile im Handling deines Motorrads: 1. Hast du mehr Gefühl in den Fingern als im Fuß. Und 2. ist dein Handling in der Flugphase bei Sprüngen besser.

Solltest du schon soweit sein, dass du mit der KTM Freeride abhebst, dann hast du wirklich die volle Kontrolle in den Händen. Du drehst das Hinterrad mit dem Gas an, um das Vorderrad in der Flugphase anzuheben und du bremst das Hinterrad ganz einfach mit der Hand ab, um das Vorderrad in der Luft zu senken.

Auf meiner Benziner geht das natürlich auch. Allerdings ist es notwendig immer in perfekter Position zu sein, um mit dem Fuß die Bremse in der Luft gut bedienen zu können. Zudem ist es mit dem Fuß nicht ganz so leicht wie mit den Finger, das richtige Gefühl auf der Bremse zu haben.

Fazit: Womit bist du nun schneller?

Ich will dich gar nicht anlügen: Im Großen und Ganzen bist du mit einem Benzin-Motocross vermutlich allgemein noch schneller. Die Höchstgeschwindigkeit ist einfach höher.

Allerdings gibt es bereits jetzt Strecken, wo du dir mit der E-KTM-Freeride etwas leichter tun wirst und du auf die Rundenzeit keinen Nachteil haben wirst. Eine dieser Strecken ist unsere Strecke in der Offroad-Arena Innsbruck. Andere Strecken sind spezielle Beschleunigungs-Motocross-Rennen in Amerika, wo die Elektro-Motocross aufgrund des hohen Drehmoments schon ganz vorne mitfahren.

Für große Motocross-Strecken und bei gewissen Situationen können die E-Motoren den Benzinern aber noch nicht das Wasser reichen. Das Kuppeln bringt nicht nur Nachteile, sondern auch Vorteile. Zum Beispiel kann ich in gewissen Situationen die Kupplung schnalzen lassen etc. All das kann man brauchen.

Das alles sagt dir aber noch nicht, womit du schneller um unsere Strecke bei Innsbruck kurvst. Daher kommen wir nun zum 2. und besten Teil dieses Blogbeitrags. Es führt kein Weg daran vorbei, dass du es ausprobierst.

Daher kommt jetzt die Werbung 😉

Schon ab 49 Euro bist du dabei. Klicke einfach auf diesen Link oder den grünen Button und buche deine Motocross-Action auf unserem Dirt-Kurs: https://www.arena-x.at/motocross-angebot-im-ueberblick/motocross-fahren-fuer-alle/

Liebe Grüße,
euer Robert

Ja, ich will selbst die E-Motocross ausprobieren!

Foto: Thomas Innerwinkler